Technische Dokumentation von Anlagen der Gasversorgung

In nur fünf Schritten zu mehr Rechtssicherheit

Netze und Anlagen der Energie- und Wasserversorgung stellen einen enorm hohen Wert dar. Maßnahmen zur Werterhaltung und zum sicheren Betrieb der Anlage sind unabdingbar.

Ca. 80 Prozent der lebenslangen Kosten (life cycle costs) einer Handels-, Gewerbe- oder Industrieliegenschaft entfallen auf die Zeit der Nutzung.

Intelligent dokumentierte Assets und Instandhaltungskonzepte sorgen für mehr Rechtssicherheit, Kostentransparenz und Kostenreduzierung.

Der Betrieb der Netze und Anlagen unterliegt Gesetzen, Verordnungen und technischen Regelwerken. Um eine konstante Verfügbarkeit und Betriebssicherheit zu gewährleisten, wird von den Unternehmen der Energiewirtschaft die Erfüllung personeller, wirtschaftlicher und technischer Voraussetzungen gefordert.

Nur so kann eine möglichst störungsfreie, preisgünstige und umweltverträgliche Energieversorgung dauerhaft sichergestellt werden.

Dies bedingt als fundamentale Grundlage eine technische Dokumentation, die drei Anforderungen erfüllt:

  • aktuell
  • korrekt
  • übersichtlich

Rechtliche Bestimmungen:

Die rechtlichen Bestimmungen für den Betrieb von Anlagen der Gasversorgung sind u. a. im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), in der Betriebssicherheitsverordnung (BetriebSichV), der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und den technischen Regelwerken des Deutschen Vereins des Gas- und Wasserfachs (DVGW) definiert. Auf die Verfügbarkeit einer aktuellen Dokumentation und eines Instandhaltungskonzeptes mit auswertbaren Instandhaltungsergebnissen wird explizit verwiesen.

In der Praxis

kommt es immer wieder vor, dass die Dokumentation von Anlagen nicht den aktuellen Stand wiedergibt. Bei älteren Anlagen fehlt die Dokumentation teilweise komplett oder vorgenommene Änderungen sind nicht dokumentiert worden. Prüfzeugnisse von geänderten Bauteilen sind einfach ohne Bezug zur Gesamtanlage in der Akte (dem Stationsordner) abgeheftet.

Dies hat meist zur Folge, dass die „Lebensakte“ von Gasanlagen zu einer unübersichtlichen Anhäufung von Dokumenten verkommt und keinen schnellen und zielgenauen Zugriff auf Anlagenkomponenten zulässt.

Auch unter dem Aspekt, dass nur lückenlos überprüfte und dokumentierte Anlagen dem Betreiber ein Höchstmaß an Versorgungs- und Rechtssicherheit geben, sollte die Anlagendokumentation immer auf dem neuesten Stand sein.

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