ENGINEERING – ANLAGENDOKUMENTATION

Versorgung sichern, Werte erhalten.

B.I.K. bietet die Komplettdokumentation versorgungstechnischer Anlagen aus einer Hand. Die umfassende und rechtssichere Anlagendokumentation sind die Basis für den wirtschaftlichen und sicheren Anlagenerhalt der Energie- und Wasserversorger. Die Anlagen und Netze zur Energie- und Wasserversorgung stellen einen enorm hohen Unternehmenswert dar. Aufgrund gesetz- licher Anforderungen ist die Erfassung, Pflege und Analyse von Anlagen und Netzdaten für Versorgungsunternehmen heute wichtiger denn je.
B.I.K. bietet auf Basis langjähriger Erfahrungen im Bereich des Datenmanagements kompetente Beratung und ein breit gefächertes Dienstleistungsportfolio. Unser Know-how umfasst die Bereiche:

Analyse

Professionelle Beratung

Anlagenaufnahme (Ist-Aufnahme)weiterlesen

Bei der IST-Aufnahme durch unser Fachpersonal (Sachkundige) wird die gesamte Anlage vor Ort sowohl graphisch als auch mit sämtlichen Anlagen-, Bauteil- und Gebäudedaten erfasst. Die IST-Aufnahme schließt sämtliche Baugruppen (Filterung, Vorwärmung, Regelung, Messung, Odorierung, Heizung und E-Technik) – sofern vorhanden – ein. Die IST-Aufnahme der E-Technik beinhaltet sämtliche Hardware- Komponenten – Stellantriebe, Druck- und Temperaturaufnehmer, elektrische Schreiber, Mengenumwerter, Tarifgeräte und sonstige Geräte. Falls gewünscht, kann von uns auch eine Detailaufnahme der Rohrformteile mit Erstellung von Einzelteilzeichnungen und eines Rohrbuches durchgeführt werden.

Stationsberichtweiterlesen

Im Zuge der IST-Aufnahme der Anlagen erfolgt von uns eine Beurteilung des Anlagen- und Gebäudezustandes. Gleichzeitig werden die elementaren Vorschriften der technischen Regelwerke und der Berufsgenossenschaft überprüft und in einem Stationsbericht dokumentiert. Für die Gesamtanlage fertigen wir eine Fotodokumentation an. Diese ist Bestandteil des Stationsberichtes.

R&I Fließbild und Sachdatendokumentationweiterlesen

Mit dem integrierten CAD-Tool (Autocad kompatibel) des Systems K3V Energiewirtschaft erstellen wir ein interaktives R&I Fließbild, bei dem jedes Element der Zeichnung mit den Sachdaten der jeweiligen Bauteile übereinstimmt. Die Dialogmasken der jeweiligen Bauteile werden mit den vor Ort aufgenommen Daten gefüllt. Fehlende Informationen werden, soweit dies möglich ist, aus dem vorhanden Aktenbestand entnommen und in das System eingepflegt. Vor der Dateneingabe klären wir mit Ihnen, welches Kennzeichnungssystem Verwendung finden soll. Die Kennzeichnung kann jederzeit geändert werden.

Dokumentationsprüfungweiterlesen

Im Zuge der Dokumentationserstellung überprüfen wir die vorhandenen Unterlagen (Stationsordner) auf Vollständigkeit und sachliche Richtigkeit der vorhandenen Atteste, Abnahmeprüfzeugnisse, TÜV-Unterlagen etc. Fehlende Dokumente werden als Mängelliste übergeben. In Absprache mit dem Auftraggeber werden von uns, sofern möglich, die Lieferanten zwecks Zustellung der erforderlichen Dokumente angesprochen. Die aussortierten Dokumente/Unterlagen werden Ihnen in separat gekennzeichneten Ordnern übergeben.

Digitalisierung der Stationsdokumenteweiterlesen

Die digitale Verfügbarkeit des „Stationsordners“ ist im Hinblick auf die sichere Archivierung und des schnellen Zugriffs auf die Dokumente ein absolutes Muss moderner Datenhaltung. Die von uns kontrollierten uns sortierten Inhalte des Stationsordners werden von uns in das Format PDF gescannt. Die gesamte Dokumentenverwaltung kann direkt über das im System K3V Energiewirtschaft integrierte DMS (Dokumentenmanagementsystem) erfolgen. Der zeitliche Aufwand für die Suche nach Dokumenten ist somit auf ein Minimum reduziert. Betreiber von Anlagen, die nicht über das Voll-System K3V ver- fügen, erhalten kostenlos einen K3V Viewer.

Listengeneratorweiterlesen

Mit dem im System K3V Energiewirtschaft integrierten CyristalReport können beliebige Listen aus allen verfügbaren Datenfeldern generiert und über das System ausgegeben werden. Zudem ist der Export der erzeugten Listen in alle gängigen Datenformate wie Word, Richtext, Excel, PDF, HTML etc. möglich. Beispiele erzeugter Listen:
– Anlagenliste bestimmter Druckstufen – Stückliste einer Anlage – Geräteliste eines bestimmten Herstellers, Fabrik-Nr., Baujahr etc. – Instandhaltungslisten nach Maßnahmen, Termine, Status etc. – …

Dokumentationsordnerweiterlesen

Die vorhandenen Stationsunterlagen bei den Anlagenbetreibern sind in aller Regel nicht nur von ihrem äußer- lichen Erscheinungsbild unterschiedlich, sondern auch von der Strukturierung der Inhalte. Im Zuge der Anlagendokumentation erstellen wir einheitliche repräsentative Dokumentationsordner mit einheitlichem Registersystem (siehe auch Abbildung rechts). Die Dokumentationsordner enthalten alle von uns erstellten Unterlagen sowie sämtliche gesichtete und geprüfte Dokumente und sonstige, der Station zugehörige relevante Unterlagen.

Explosionsschutzdokumente für GDRM-Anlagenweiterlesen

(nach § 6 BetrSichV und der DVGW-Regelwerke G 440 und G 442)
Nach § 6 Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ist für eine Anlage, in der aus der Gefährdungsbeurteilung Ex-Bereiche ermittelt wurden, vom Anlagenbetreiber ein Explosionsschutzdokument zu erstellen. Nach § 3 der BetrSichV hat der Betreiber im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung die notwendigen Maßnahmen für die sichere Bereitstellung und Benutzung der Arbeitsmittel zu ermitteln. Ergibt sich daraus, dass die Bildung gefährlicher explosionsfähiger Atmosphäre z.B. in bestimmten Bereichen von Gasanlagen nicht sicher verhindert werden kann, ist der Betreiber verpflichtet nach § 6 Abs. 1 der BetrSichV ein Explosionsschutzdokument zu erstellen und auf dem letzten Stand zu halten. Dies bedeutet, dass der Betreiber den Explosionsschutz seiner Anlagen zusammenhängend dokumen- tieren muss und somit der Nachweis erbracht wird, dass die Explosionsrisiken bestimmt, bewertet und dass adäquate Schutzmaßnahmen ergriffen worden sind.Mit Rundschreiben G 01/06 des DVGW wurden alle Gasversorgungsunternehmen über die Zoneneinteilung explosi- onsgefährdeter Bereiche an Ausblaseöffnungen von Leitungen zur Atmosphäre von Gasanlagen informiert. In diesem Rundschreiben wird nochmals darauf hingewiesen, dass im DVGW-Regelwerk das gefahrlose Ableiten von freigesetzten Gasmengen an die Atmosphäre durch Atmungsleitungen, Abblaseleitungen bzw. Entspannungsleitungen gefordert wird.